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Baubeginn im Nebel

Baubeginn im Nebel

Pünktlich wie vom Staatlichen Bauamt Passau angekündigt, begann am Montagmorgen an der Petersgasse im Nebel der Baubeginn des neuen Dachstuhls des ehemaligen Jugendzentrums. Das denkmalgeschützte Gebäude war vor zwei Jahren abgebrannt, unmittelbar bevor die Renovierungsarbeiten für den TUM-Campus Straubing beendet waren. Die 800 Quadratmeter Nutzfläche, die im ehemaligen Jugendzentrum für die neuen Professoren und die Verwaltung der Universität geschaffen worden waren, standen kurz vor der Fertigstellung. Zum Sommersemester 2021 sollen Studenten und Professoren in das Lehrstuhl- und Verwaltungsgebäude des TUM-Campus Straubing einziehen. Und das Staatliche Bauamt Passau geht nach wie vor von 4,8 Millionen Euro für den Wiederaufbau aus – und damit etwas mehr als bei der Renovierung.

Ein Sechser im Lotto

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Für Fabrizio Johnson Corrales hängt zurzeit der Himmel sprichwörtlich voller Geigen: Der 23-jährige Peruaner hat seinen Bachelor in Biotechnologie von der katholischen Santa Maria Universität in Arequipa in der Tasche. Und vor wenigen Monaten die Nachricht bekommen, dass seine Bewerbung bei der peruanischen Wissenschafts-Institution Concytec um ein Stipendium an der TU München, Campus Straubing, erfolgreich war. Der Rektor des Straubinger Campus, Prof. Volker Sieber, hatte ihm die für eine Bewerbung notwendige Einladung für den Bereich Biochemie ausgesprochen. Das war Fabrizios Traum: An dieser weltweit renommierten Exzellenzuniversität studieren zu können. „Diese Uni hat schon 17 Nobelpreisträger hervorgebracht“, fügt er hinzu, seine Begeisterung erklärend. Noch dazu an einem Ort wie Straubing, der sich ausschließlich Zukunftsthemen rund um Biotechnologie widmet. Drei Monate lang experimentiert Fabrizio jetzt in Labors an der Schulgasse. Mikroalgen spielen dabei eine zentrale Rolle. Concytec übernimmt die Kosten – vom Flugticket über Unterbringung und Lebenshaltung.