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In der neuen Broschüre der TUM.Africa-Initiative werden Projekte von sieben TUM-Fakultäten mit der ghanaischen Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST) vorgestellt. Die KNUST ist eine der führenden Universitäten Afrikas. Nach langjähriger Zusammenarbeit zu den Zukunftsthemen Wasser- und Energieforschung, Umwelt, Mobilität und Global Health verbindet die KNUST und die Technische Universität München (TUM) seit Ende 2018 eine enge, nachhaltig orientierte, strategische Partnerschaft.

Visit by a TUM delegation led by Senior Vice President Prof. Winkelmann and Prof. Fröhling to KNUST to advance the strategic partnership for innovation and sustainable development. © Foto: Dr. Harald Olk

Visit by a TUM delegation led by Senior Vice President Prof. Winkelmann and Prof. Fröhling to KNUST to advance the strategic partnership for innovation and sustainable development. © Foto: Dr. Harald Olk

Diese Kooperation hat sich seit Unterzeichnung des Abkommens hervorragend entwickelt: Wie der digitale TUM.Africa-Roundtable im Mai gezeigt hat, sind mittlerweile fast zwanzig gemeinsame Projekte mit dem ghanaischen Partner in der Umsetzung beziehungsweise in der Anbahnung; viele dieser Initiativen konnten bereits externe Mittel akquirieren und werden zukünftig weiterwachsen.

Auch der TUM Campus Straubing um Prof. Magnus Fröhling von der Professur Circular Economy arbeitet in einem Projekt mit der KNUST zusammen: Ziel von Prof. Fröhling und seiner Professur ist es, Strategien für ein nachhaltigeres Elektroschrott-Management in Ghana zu entwickeln, die lokale Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen berücksichtigen.

Die Zahl der elektrischen und elektronischen Geräte am Ende ihrer Lebensdauer nimmt weltweit zu. Große Mengen landen oft in Subsahara-Afrika, wohin sie als Abfall oder Waren mit kurzer Lebensdauer exportiert wurden. Diese Exportströme wirken sich auf lokale E-Müllentsorgungssysteme aus, die oft durch einen informellen Recyclingsektor ergänzt werden, der wiederum auf Kosten von Umwelt und Gesundheit der Menschen für Arbeitsplätze sorgt. Ein KNUST-TUM-Konsortium arbeitet zusammen mit staatlichen und gesellschaftlichen Interessensvertretern an einem Konzept, das die Vorteile beider Sektoren vereint. Fragen werden in drittmittelfinanzierten Projekten behandelt, um eine gemeinsame langfristige Zusammenarbeit aufzubauen.

Die Broschüre und weitere Infos zur Partnerschaft sind unter dem Link https://www.international.tum.de/knust/ zu finden.


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