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Dr. Jochen Schmid (2.v.r.) erklärt Bürgermeister Manfred Krä, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Landrat Josef Laumer, MdL Josef Zellmeier, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium Manfred Wolter und ZVH-Geschäftsleiter Andreas Löffert die Eigenschaften eines Biopolymers. (Foto: BioCampus GmbH)

Dr. Jochen Schmid (2.v.r.) erklärt Bürgermeister Manfred Krä, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Landrat Josef Laumer, MdL Josef Zellmeier, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium Manfred Wolter und ZVH-Geschäftsleiter Andreas Löffert die Eigenschaften eines Biopolymers. (Foto: BioCampus GmbH)

Ausgründung aus dem Wissenschaftszentrum bezieht neue Labore für biobasierte Produkte in Straubing-Sand

Neben dem Ausbau der wissenschaftlichen Einrichtungen in Straubing soll die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Sektor weiter gestärkt werden. Ein Baustein dieser Entwicklung ist die Bereitstellung bezugsfertiger Laborflächen im BioCubator, dem Unternehmerzentrum für Nachwachsende Rohstoffe. Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie wurden rund 600.000 Euro in zwei mikrobiologische Labore mit insgesamt 250 m² Fläche investiert.

Heute wurden die Räumlichkeiten bei einem Besuch von Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer offiziell eröffnet. 150 m² der fertiggestellten Laborflächen wurden bereits bezogen. Seit September hat die CASCATGmbH, ein Startup der industriellen Biotechnologie und Ausgründung aus dem Wissenschaftszentrum Straubing, ihren Firmensitz im BioCubator. Dr. Jochen Schmid und André Pick arbeiten an neuen, biobasierten Herstellungsrouten für chemische Stoffe, die bislang auf Erdölbasis produziert werden, sogenannten biologisch-chemischen Kaskaden.

„CASCAT ist der Beweis dafür, dass unsere Arbeit, Straubing als Wissenschafts- und Hochschulstadt zu etablieren, Früchte trägt“, so Oberbürgermeister Markus Pannermayr. „Umso wichtiger ist es, dann auch attraktive Rahmenbedingungen bieten zu können, wenn sich aus der Wissenschaft heraus Unternehmen entwickeln. Mit den neuen Laboren sind wir hier nun in Vorleistung gegangen und freuen uns auf weitere interessante Mieter.“

WZ-Straubing | 11.11.2016