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Vergabe von zwei Deutschlandstipendien in München an Olivia Chia-Leeson und Christian Simon Schreiner vom TUM-Campus durch Dr. Norbert Fröhlich (l.) und Bernhard Stuhlfelner vom Hochschulstadtverein. (F.: Astrid Eckert/TUM)

Hoch­schul­stadt­ver­ein ver­gibt Sti­pen­dien an TUM-Stu­die­ren­de

An 650 Studierende der Technischen Universität München (TUM) ist jetzt das Deutschlandstipendium vergeben worden. Unter ihnen sind zwei Studierende des TUM-Campus’ Straubing, gefördert vom Verein Hochschulstadt Straubing.

Der Allianz-Konzern ist dabei, die BayWa, Bosch, die Nestle-Gruppe, Webasto, IBM, Rheinmetall, Unternehmen mit Rang und Namen aus der Wirtschaft, dazu Stiftungen wie Hörmann oder Hielscher, Privatleute, und seit neuem der Verein Hochschulstadt Straubing – sie alle fördern im Rahmen des Deutschlandstipendiums Studierende der TUM. Mehr als 650 Studierende sind es mittlerweile. Im Rahmen eines Festabends in der Alten Messe in München überreichten die Förderer offiziell die Urkunden an ihre Stipendiaten.

Zwei vom TUM-Campus

Der Verein Hochschulstadt Straubing, der Förderverein für das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, hat Stipendien für zwei Studierende übernommen. Beide studieren am neuen TUM-Campus für Biotechnologie und Nachhaltigkeit den Studiengang Nachwachsende Rohstoffe. Es sind Olivia Chia-Leeson und Christian Simon Schreiner. Dass die Studierenden aus dem Standort Straubing kommen, ist Bedingung für die Förderung durch den Hochschulstadtverein.

„Als Förderverein haben wir natürlich auch die Verpflichtung, unseren neuen TUM-Campus entsprechend zu unterstützen, und das tun wir gerne“, sagte Vereinsvorsitzender Franz Prebeck, der beim Festakt verhindert war. Ihn vertrat Schriftführer Bernhard Stuhlfelner zusammen mit Dr. Norbert Fröhlich, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des TUM-Campus’.
Olivia Chia-Leeson ist Master-Studentin, Christian Schreiner absolviert derzeit den Bachelor-Studiengang, will aber noch den Master draufsetzen. Es ist dies das zweite Mal, dass in Straubing das Deutschlandstipendium vergeben wird. 2016 förderte die Sparda-Bank zwei Studierende aus Straubing.

300 Euro im Monat

Das Deutschlandstipendium ist 2010 unter der damaligen Bundesbildungsministerin Annette Schavan und maßgebenden Wissenschaftsvertretern, wie dem TUM-Präsidenten Wolfgang Herrmann, begründet worden. Kriterien zur Bewilligung sind die Studienleistung sowie sogenannte weiche Faktoren, wozu auch soziale Belange gehören.

Die Stipendiaten werden monatlich mit 300 Euro unterstützt, die je zur Hälfte von der Fördervereinigung und dem Bund kommen. Das Stipendium wird an Universitäten bundesweit vergeben. Es läuft ein Jahr. Im ersten Jahr waren es an der TUM 109 Stipendiaten, 2018 sind es über 650. Bedeutendste Förderer sind hier der Karl-Max-von-Bauernfeind-Verein, der Förderverein der TUM mit 100 Stipendiaten sowie die BayWa-Stiftung (50) und die Allianz (23).

Quelle: Straubinger Tagblatt, 25.01.2018