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Artem Sokolov, FOS-Schüler entwirft Logo für die Professur Organische und Analytische Chemie von Prof. Riepl.

Artem Sokolov, FOS-Schüler entwirft Logo für die Professur Organische und Analytische Chemie von Prof. Riepl. Foto: WZS

Artem Sokolov, Schüler der 11. Klasse der Fachrichtung Gestaltung an der Fachoberschule (FOS) in Straubing, überzeugte mit seinem Logo-Entwurf die Professur für Organische und Analytische Chemie  am Wissenschaftszentrum Straubing. Am 10. Juli 2017 überreicht Professor Dr. Herbert Riepl dem Bücherliebhaber als Anerkennung seiner Leistung einen Bücher-Gutschein.

Der Wettbewerb um das Logo wurde von der Professur initiiert und die Entwicklung durch regen Austausch unterstützt. So besuchten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projektes das Wissenschaftszentrum Straubing und bekamen Einblicke in die aktuelle Forschung. In einer anschließenden Diskussionsrunde aller Beteiligten wurden die ersten Ideen diskutiert und Anregungen ausgetauscht. Die Verbindung von Pflanzen, Extraktion und Synthese geschaffen durch das Reagenzglas überzeugte die Professur von Sokolov‘s Entwurf.

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Logo der Professur Organische und Analytische Chemie

„Für mich ist Kunst eine internationale Sprache, derer es keinerlei Worte bedarf“, so der aus der Ukraine stammende Artem Sokolov. „Ich habe die Ausbildungsrichtung Gestaltung an der FOS deswegen gewählt. Schön finde ich auch, dass wir nicht nur Zeit im Klassenzimmer verbringen, sondern uns auch konkret in gestalterische Projekte mit Bezug zur Gesellschaft und Umgebung einbringen können.“

Exemplarisch für diesen Praxisbezug steht die Kooperation zwischen dem Wissenschaftszentrum Straubing und dem Gestaltungszweig der FOS. Diese wird von Max Messemer, dem Leiter der fachpraktischen Ausbildung Gestaltung, betreut, der im Rahmen des Bachelorstudienganges Nachwachsende Rohstoffe das Modul „Gestaltung und Design von NawaRo“ anbietet.

Am künftigen „TUM – Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit“ – bisher Wissenschaftszentrum Straubing – setzen Forscher und Studierende auf „Nachwachsende Rohstoffe“ (NawaRo) statt auf Erdöl, Kohle und Erdgas. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit am Campus stehen  Forschung und Studium zum Anbau, zur chemisch-stofflichen Nutzung und zur energetischen Verwertung „Nachwachsender Rohstoffe“. Zudem werden ökonomische Aspekte rund um die Erzeugung, Vermarktung und Verwendung von „Nachwachsenden Rohstoffen“ untersucht.

Zum Wintersemester 2017/18 starten drei neue Studiengänge, die junge Menschen fit machen für ein Berufsleben mit Ressourcenschonung, Biotechnologie und Nachhaltigkeit: TUM-BWL  (Bachelor), Chemische Biotechnologie (Bachelor) und Biomassetechnologie (Master).