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Der Studieninformationstag lockte Besucher aus ganz Bayern. Foto: Ulli Scharrer, SRT

Stu­di­en­in­fo­tag am TUM-Cam­pus Strau­bing – In­te­res­sier­te aus ganz Bay­ern

Der TUM-Campus Straubing lud am Donnerstag zu einem Studieninfotag ein. Friedrich Münch und sein Team aus Kollegen und Studenten informierten nicht nur mit Power-Point-Vorträgen, sondern auch mit Rundgängen, Laborbesichtigungen und vielen Gesprächen über die vielfältigen Studienmöglichkeiten in Straubing. Dabei wurde immer wieder klar, dass man hier die Vorteile der Technischen Universität München mit ihrem weltweiten Renommee mit einem kleinen aber feinen Studienort verbinden kann, der technisch auf dem neuesten Stand ist und gleichzeitig in kleinen Gruppen eine enge Vernetzung zwischen Studierenden, Doktoranden und Professoren bietet. Und das alles „unkompliziert“ in einem guten Miteinander, wie Münch betonte.

„Was wir so machen?“ stand bei der Einführungsveranstaltung umfangreich auf dem Programm. Neben der Geschichte des Kompetenzzentrums und den Möglichkeiten als TU-Student, zum Beispiel bei Auslandssemester oder Zugriff auf Ausstattung von EDV, über Bibliothek und Praktika, wurden explizit die Studienmöglichkeiten vorgestellt. Und zwar lebensnah von jungen Dozenten oder Studierenden in höheren Semestern.

Die Bachelorstudiengänge Nachwachsende Rohstoffe, Chemische Biotechnologie, Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre (TUM-BWL) und Bioökonomie wurden jeweils, mit Infos zu möglichen Berufsfeldern, vorgestellt.

Mit Führungen durch das ganze Gebäude und Erklärungen – auch von Studenten und Doktoranden – wurden die vielfältigen Studienmöglichkeiten des TUM-Campus Straubing vorgestellt. Foto: Ulli, Scharrer, SRT

Dass sich was tut, erfuhren die rund 50 Teilnehmer des Studieninfotags aber nicht nur im Refektorium, sondern auch bei Führungen durch das Haus, das Technikum und die Labore und auch durch die Baustelle der neuen Container-Labore, die sie im Herbst als erste Studierende schon nutzen könnten.

Münch machte deutlich, dass beim vierten und jüngsten TU-Campus nicht nur Theorie gelehrt wird, sondern immer viel Praxis mit dabei sei, bei Projekten, Exkursionen und Messen, bei denen die Mitarbeit der Studenten geschätzt und gefragt sei. Mit Beispielen verdeutlichte er, woran gearbeitet wird.

Ein Problem, das die ganze Menschheit betrifft, ist der steigende Plastikmüll. Ein Baustein zum Lösungsansatz aus der Schulgasse in Straubing seien zum Beispiel verrottbare Blumentöpfe, statt Einwegplastiktöpfe, in denen Pflanzen verkauft werden. Beim Rundgang mit einer 20-köpfigen Gruppe wurde klar, dass nur ein Drittel der Studieninteressierten aus Straubing oder dem Landkreis kam, aus Bodenmais, Ingolstadt oder Rosenheim waren Schüler angereist.

Die Motive waren vielfältig: „Bio ist super! Und in Verbindung mit nachwachsenden Rohstoffen kann man ein bisschen die Welt retten“, erklärte eine Abiturientin aus Rosenheim. Aber nicht nur frisch aus der Schule kamen Interessierte. Eine gelernte Laborassistentin will jetzt noch studieren, aber „nur Chemie ist zu langweilig“, der TUM-Campus Straubing biete da mehr Herausforderungen.

Quelle: Straubinger Tagblatt, 06.04.2018
Autor/Foto: Ulli Scharrer