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Besuch der Landesarbeitsgemeinschaft Hochschule – Forschung – Technologie von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Bayern, der Kreisverbände München und Straubing-Bogen, sowie des Münchner Arbeitskreis Plastik am TUM Campus Straubing. (Bild: Vanessa Heinrich / TUM)

Die Grünen informieren sich am TUM-Campus

 

Straubinger Tagblatt | 13.07.2019

Eine Gruppe von zirka 20 Mitgliedern der Landesarbeitsgemeinschaft Hochschule – Forschung – Technologie und des Münchner Arbeitskreises Plastik von Bündnis 90/Die Grünen hat kürzlich den TUM-Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit besucht. Neben den Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft, Daniela Knodt und Dr. Sybille Reichert, waren auch die Landtagsabgeordneten Verena Osgyan, Wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecherin sowie stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Benjamin Adjei, Sprecher für Digitalisierung, vertreten, sowie der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eike Hallitzky, und Feride Niedermeier, Fraktionsvorsitzende im Straubinger Stadtrat.

Im Fokus des Besuchs standen Information und Austausch zu den Themenfeldern der Circular Economy, dem Wirtschaften in geschlossenen, regenerativen Kreisläufen, sowie Forschen, Lehren und Studieren am TUM-Campus. Prof. Dr. Magnus Fröhling, Professor für Circular Economy am TUM-Campus, stellte aktuelle Entwicklungen der Circular Economy vor, welche sich von der Abfallbeseitigung hin zu einem zentralen Konzept zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen entwickelt hat, in das große Hoffnungen gesetzt werden. Er zeigte aber auch die Grenzen der Kreislaufführung auf und legte dar, wie sehr es auch auf den Verbraucher ankomme, an deren Umsetzung mitzuwirken.

Dr. Thomas Decker von der Professur Marketing und Management nachwachsender Rohstoffe ging im Anschluss auf die Plastikvermeidung ein. Er stellte das Drittmittelprojekt VerPlasPOS vor, das auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Straubing und einigen Unternehmen aus Straubing und Umgebung durchgeführt wird und wesentliche, aber bislang wenig betrachtete Probleme, etwa in der Bekleidungsbrache, untersucht. Als letzten Impulsvortrag stellte Prof. Dr. Cordt Zollfrank, Professor für biogene Polymere, dar, dass Biokunststoffe eine nachhaltige Alternative zu fossil-basierten Kunststoffen sein können. Es folgte eine angeregte Diskussion über den Standort und die Bedingungen für interdisziplinäre Forschung und Lehre aus Sicht von Professoren, Doktoranden sowie Studierenden, die von Prof. Dr. Sebastian Goerg, Professur für Economics, geleitet wurde und ein äußerst positives Bild des Standorts und seiner bisherigen Entwicklung zeichnete. Abschließend führte Dr. Norbert Fröhlich, Geschäftsführer, die Gäste über den Campus.