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Die Juniorstudentinnen der Kinder-Uni zauberten aus Trockeneis und Leitungswasser einen ungewöhnlichen Begrüßungscocktail. Das Nebelwasser war heiß begehrt. (Bild: SRT)

Kinder-Uni am TUM-Campus zu Wolken, Wetter und Klima

 

Straubinger Tagblatt | 11.07.2019

„Heute kann es regnen, stürmen oder schneien. Können wir das Wetter machen oder das Klima ändern?“ Auf die Fragestellung gab’s bei der Kinder-Uni am Dienstag im TUM-Campus eine sichtbare Antwort.

Aus Trinkgläsern mit Wasser stieg künstlich erzeugter Nebel auf. Dozentin Dr. Barbara Neff, Direktorin des Nawareum, ließ die Mädchen und Buben die dampfende Erfrischung selbst zubereiten und testen. „Es schmeckt ein kleines bisschen anders als Sprudelwasser“, beschrieb eine zehnjährige Juniorstudentin das Geschmackserlebnis.

Die Rezeptur ist ganz einfach: Trockeneis – also festes Kohlenstoffdioxid – mischten die freiwilligen Nachwuchs-Laborantinnen mit Leitungswasser, wobei es sofort gasförmig wurde. Das war der Vorgeschmack auf die Fragerunde: Wie entstehen Wolken? Was sind Klimazonen? Wie werden Temperaturen gemessen? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Welchen Einfluss haben die Menschen darauf? Dr. Barbara Neff erarbeitete das große Zukunftsthema gemeinsam mit den Kindern, die Erwachsenen mussten draußen bleiben. Einer der rund 55 Juniorbesucher war der zwölfjährige Sebastian. „Wir haben eine Landwirtschaft. Deshalb interessiert es mich, wie sich das Wetter und der Klimawandel auf die Natur auswirken.“ Dass jeder einen Einfluss auf das Klima hat, glaubt er auf alle Fälle: „Wenn man mehr mit dem öffentlichen Nahverkehr fährt, kann man das Klima verbessern.“

Eine Zehnjährige ist in die Vorlesung gekommen, weil sie wissen möchte, wie es möglich ist, dass das Wetter richtig vorhergesagt wird. Die achtjährige Nina ist neugierig, wie ein Wetterbericht entsteht.

Weitere Informatioen zur KinderUni finden Sie auf folgender Internetseite.