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„Eine Million Sterne“ am Steiner-Thor-Platz

Mit den Kerzen setzen die Studierenden ein Zeichen und für eine solidarische Gesellschaft ein. [1]

Mit den Kerzen setzen die Studierenden ein Zeichen und für eine solidarische Gesellschaft ein.

Straubinger Studierende setzen mit Kerzen ein Zeichen und für eine solidarische Gesellschaft ein

Viele Kerzen leuchteten am Samstagabend rund um den Bruder Straubinger am Steiner-Thor-Platz. Bei näherem Hinsehen erkannte man, dass die Kerzen acht Menschen darstellen sollen, die sich an den Händen halten. Bereits zum fünften Mal beteiligte sich der Caritasverband an der bundesweiten Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ und setzte ein leuchtendes Zeichen für eine solidarische Gesellschaft und eine gerechtere Welt.
Den Entwurf für die Kerzengestaltung übernahmen die Bachelor Studenten des Moduls „Gestaltung und Design von Nachwachsenden Rohstoffen“ am Wissenschaftszentrum Straubing unter Leitung von Max Messemer. Zusammen mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen der Berufsintegrationsklasse an der FOS/BOS sowie der Wohngruppe Justlandwohnen in Bogen bauten die Studenten die Installation auf. Die Idee war, Kunst, Gestaltung und Design mit der Wissenschaft zusammenzubringen, erklärte Messemer. Die Zusammenarbeit klappte reibungslos und so sei auch in Zukunft mit ähnlichen Projekten zu rechnen.

Die Aktion setzt sich dafür ein, dass junge Menschen positive Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten für sich finden können. Am Beispiel unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge und Migranten in Marokko zeigt Caritas international die weltweite Dimension dieses Themas auf. „Politische Krisen, Terror und Armut in Nord- und Westafrika sowie im Nahen Osten führen zu einem dramatischen Anstieg der Migration in Marokko“, so Scheidler. Durch die hermetische Abriegelung der Grenzen nach Europa sei Marokko vom Transit- und Auswanderungsland zum Zielland von Flüchtlingen und Migranten geworden.

Straubinger Tagblatt | 14.11.2016