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Lie­be, Tod und Wis­sen­schaft

Lie­be, Tod und Wis­sen­schaft

TUM Cam­pus Strau­bing lud zu span­nen­den Show­vor­le­sun­gen und In­for­ma­tio­nen. Ein Liebesbarometer und ein Todesmagnet erwarteten Gäste am Samstag beim Tag der offenen Tür am TUM-Campus Straubing. Und noch viel mehr wurde wissenschaftlich mit viel Elan präsentiert. Viel Engagement steckten Dozenten und Studenten in ihre Showvorlesungen mit Physik, Chemie und Biotechnologie und beim Science Slam gab es „knackige Kurzvorträge mal anders“. Vier verschiedene Führungen durch die Gebäude gab es und Vorführungen, wie zum Beispiel „Algenstruktur durch Lichtmuster“ oder ein „Eye Tracking“, das verrät, wie Kunden Produkte wahrnehmen. Außerdem konnte die Produktion und Analytik hochwertiger Brennstoffe aus biogenen Reststoffen entdeckt werden.

TUM-Campus nutzt Nobel-Forschung

TUM-Campus nutzt Nobel-Forschung

Bio­tech­ni­ker in Strau­bing stüt­zen sich auf die Ar­bei­ten von Fran­ces Ar­nold. Die Arbeiten der frisch gekürten Chemie-Nobelpreisträgerin Frances Arnold zur „gerichteten Evolution“ in der Chemie sind auch für die Biochemie-Forschung am TUM-Campus Straubing von entscheidender Bedeutung. „Erst die Methoden des Enzymengineerings, wie sie von Frances Arnold entwickelt wurden, haben den Aufstieg der Chemischen Biotechnologie ermöglicht“, sagt der Rektor des TUM-Campus, Prof. Volker Sieber, der selbst vor 18 Jahren als DFG-Forschungsstipendiat bei Frances Arnold an diesen Methoden geforscht hat.

„Enor­mes Ent­wi­cklungs­po­ten­zi­al“

„Enor­mes Ent­wi­cklungs­po­ten­zi­al“

Se­nat der Technischen Universität München sagt bei er­stem Be­such des TUM Cam­pus Strau­bing Un­ter­stüt­zung zu. Zum ersten Mal tagte der Senat der Technischen Universität München am Mittwoch am Campus Straubing. Vor der Sitzung nutzten die elf Mitglieder die Gelegenheit, den Standort besser kennenzulernen. Senatsvorsitzender Prof. Bernhard Rieger bescheinigte dem jüngsten TUM-Campus „enormes Entwicklungspotenzial“. Oberbürgermeister Markus Pannermayrs Wunsch nach Unterstützung stieß beim Senat auf offene Ohren.

Ein Jahr TUM-Cam­pus

Ein Jahr TUM-Cam­pus

Uni­ver­si­täts­stadt Strau­bing füllt sich mit Le­ben – Neue Stu­di­en­gän­ge und Pro­fes­so­ren. Von einem „enormen Schub für Straubings Zukunft“, von einem historischen Tag für die Stadt, „einem epochalen Neubeginn“ und vom „Coup des Jahrhunderts“ war vor einem Jahr im Rittersaal des Herzogschlosses die Rede. Straubing hatte damals das Attribut Universitätsstadt erhalten und war zum Campus Straubing der Technischen Universität München geworden.

Ein The­ma un­se­rer Zeit

Ein The­ma un­se­rer Zeit

„Ver­Pla­PoS“-Pro­jekt für we­ni­ger Plas­tik: Nicht ver­teu­feln, son­dern ver­ring­ern. An Plastik kommen Verbraucher nur noch schwer vorbei. Nachhaltig beeinflusst es die Umwelt, wenn es nicht sortenrein entsorgt und recycelt wird. Das Projekt „Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale“ (VerPlaPoS) sucht nach Strategien zur Verringerung von Kunststoff.

Zwin­gend not­wen­dig

Zwin­gend not­wen­dig

Das neue Cam­pus-Ge­bäu­de an der Do­nau wird 2020 fer­tig – wa­rum der Platz den­noch nicht reicht. Bauarbeiter errichten gerade das zweite Obergeschoss des neuen Lehr- und Forschungsgebäudes an der Uferstraße. Im Sommer 2020 soll es fertig sein. Eines ist aber jetzt schon klar: „Es ist nicht die Lösung für all unsere Platzprobleme“, sagt Prof. Dr. Volker Sieber, Rektor des TUM-Campus Straubing.