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„Wir müssen einiges verändern“

„Wir müssen einiges verändern“

Prof. Dr. Cordt Zollfrank ist Inhaber der Professur für Biogene Polymere am TUM-Campus Straubing und ein Experte für Biowerkstoffe. Er und sein Team beschäftigen sich mit den Themenbereichen archaeo- und bioinspirierte Materialsynthese, Biokunststoffe und biologisch unterstützte Materialsynthese. Wir haben bei Prof. Zollfrank nachgefragt, ob eine Welt ohne Kunststoff denkbar ist, ob Mikroplastik durch biologisch abbaubare Kunststoffe verringert werden kann und was am Ende des Abbauprozesses eines Biokunststoffs übrig bleibt. „Wenn die Frage ist, ob wir so weitermachen können wie bisher: dann ein klares Nein! Wir müssen einiges verändern“, so Zollfrank.

Sommerabend, Slam und Small Talk

Sommerabend, Slam und Small Talk

Das diesjährige Campus-Fest bringt eine Neuerung und einen Satz, der Hoffnung macht. Wetter prima, Reden kurz, Musik gut, das Essen auch: Das jährliche Campus-Fest auf dem TUM-Campus war einmal mehr ein angenehmer Sommerabend, auch wenn die Zahl der Studenten noch überschaubar war. Dafür waren einige Nachbarn des Campus gekommen, wie Straubings vielleicht bekanntester Stadtführer Herbert Willinger. Denn auch die Nachbarschaft und eigentlich ganz Straubing sind zu diesem Fest eingeladen. Wer am Dienstagabend da war, konnte eine ganz neue Form der Fest-Unterhaltung erleben: einen Science Slam.

Schü­ler und nicht-new­ton­sche Flui­de

Schü­ler und nicht-new­ton­sche Flui­de

Ab­schluss­prä­sen­ta­tio­nen des 1. Scien­ce Camps am Lug­gy vor­ge­stellt. Wie spannend Biologie, Chemie oder Physik sein können, durften sechs Schüler und zwei Schülerinnen aus vier Schulen wie dem Veit-Höser-Gymnasium in Bogen, der Jakob-Sandtner-Realschule, dem Gymnasium der Ursulinen-Schulstiftung und des Ludwigsgymnasiums in Experimenten und Forschungen am TUM Campus in den vergangenen drei Tagen im 1. Science Camp 2018 erfahren.

Die Zukunftsmacher

Die Zukunftsmacher

Verabschiedung der Absolventen des Bachelor- und Masterstudiengang Nachwachsende Rohstoffe – Ein bedeutender Tag, ein bedeutender Schritt für die Bachelor- und Master-Absolventen des Studiengangs “Nachwachsende Rohstoffe” am TUM-Campus: Am Freitagabend sind sie im Refektorium des ehemaligen Klostergebäudes an der Schulgasse offiziell verabschiedet worden. “Sie werden dringend gebraucht”, sagte Studiendekan Prof. Dr. Cordt Zollfrank.

Wie das Wegwerfskalpell nachhaltig werden kann

Wie das Wegwerfskalpell nachhaltig werden kann

Erst der Blick in die Praxis offenbart die Möglichkeiten zur Veränderung – Müll, Plastikabfall, Wegwerfartikel und Einwegwerkzeuge sind trauriger aber derzeit notwendiger Alltag in der Medizin. Studierende des Masterstudiengangs „Nachwachsende Rohstoffe“ am TUM Campus Straubing erhielten jetzt neue Einblicke: Der Straubinger Chirurg Dr. Albert Solleder demonstrierte ihnen anschaulich, welche Materialien im OP verwendet werden, welche Anforderung die moderne Medizin an diese Materialien stellt und bei welchen Verfahren sie angewendet werden. Das Ziel: Anregungen für mehr Nachhaltigkeit in der Medizin zu gebe.

Ei­nen Tag Stu­di­um-Luft schnup­pern

Ei­nen Tag Stu­di­um-Luft schnup­pern

Schü­ler­tag am TUM-Cam­pus lockt Ab­itu­rien­ten aus nah und fern zum Ko­Na­Ro. „Nach dem Abi wusste ich auch nicht, was ich machen sollte“, erklärt einer der Doktoranden, die sich unkompliziert mit Vornamen den Schülern vorgestellt haben. Und er fügt hinzu: „Chemie fand ich aber immer geil.“ Jetzt schreibt er seine Doktorarbeit in dieser Wissenschaft am TUM-Campus Straubing. Und der wurde beim Schülertag am Donnerstag umfassend angehenden Studenten aus Straubing, München und anderen Teilen Bayerns vorgestellt. Und dabei auch die Vorteile vom gesamten Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (KoNaRo) plus Fraunhofer-Institut herausgestellt.