Mitgeradelt sind neben den Studierenden auch TUMCS-Rektor Prof. Dr. Volker Sieber, Straubings Bürgermeister Peter Stranninger sowie Matthias Reisinger von der städtischen Stabsstelle Mobilitätsentwicklung. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Professur für Bioverfahrenstechnik (Prof. Michael Zavrel) gemeinsam mit der BioCampus Straubing GmbH, das Event gefördert hat das Nationale Transfernetzwerk zur Beschleunigung der industriellen Bioökonomie TransBIB.
Studierende präsentieren neue Geschäftsideen
Nach der Ankunft am Technologie- und Gründerzentrum im Hafen stand zunächst die nächste Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern im Mittelpunkt. Studierende präsentierten im Rahmen des Kurses „Clean Tech Ventures“ von Prof. Claudia Doblinger ihre Geschäftsideen rund um nachhaltige Technologien und bioökonomische Innovationen. In Pitches stellten sechs Teams ihre Konzepte vor.
Parallel dazu konnten die Teilnehmenden verschiedene Einrichtungen besuchen, die den Standort Straubing in Sachen Skalierung und Demonstration neuer Prozesse für die industrielle Biotechnologie bundesweit einzigartig machen. Auf dem Programm standen Führungen durch das Bio Scale-Up Center des TUM Campus, die Baustelle der BioCampus MultiPilot Anlage sowie Bayernhof BioTec.
Projektleiter Matthias Scholz stellte Ziele, Angebote und Unterstützungsmaßnahmen des Projekts TransBIB vor. Besonders im Fokus stand der sogenannte „One Stop Shop“: eine zentrale Anlaufstelle, die Studierende, Forschende und Unternehmen bei Innovations- und Transferprozessen unterstützt.
Dass Innovation auch im Kleinen beginnt, zeigte die Prämierung eines studentischen Wettbewerbs. Die Studierenden hatten neue Fahrradweg-Beschilderungen zwischen Campus und Hafen gestaltet. Die Gewinner wurden ebenso ausgezeichnet wie die erfolgreichsten Teams der Clean-Tech-Pitches. Den Abschluss bildete eine Grillfeier im Biergarten. Die Veranstaltung zielte darauf, kreative Ideen sichtbar zu machen und junge Menschen für Unternehmertum und nachhaltige Entwicklung zu begeistern. Und die Tour zeigte: Die Wege zwischen Forschung, Innovation und Anwendung sind in Straubing nicht weit – und meistens lassen sie sich bequem mit dem Radl zurücklegen.