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Insgesamt etwa 15 Kilogramm Müll haben die Plogger aufgesammelt. (Quelle: pol)

Unisportgruppe „Fit am KoNaRo“ macht Plogging: Laufen und Aufräumen

Picknick auf der Wiese, Joggen im Wald, Entspannen am Stadtstrand – bei den sommerlichen Temperaturen eine begeisternde Freude, wären da nicht überall immer wieder mal kleine bunte Kronkorken, Zigarettenstummel und Kunststoffstückchen, die vereinzelt aber regelmäßig aus dem Gras herausblitzen.

Wenn auch zu klein für die Reinigungsfahrzeuge der Stadt, sind sie doch nicht unsichtbar, sondern sind eine schädigende und hässliche Umweltverschmutzung. Und so beschlossen die Läufer der Unisportgruppe „Fit am KoNaRo“, das Hobby mit dem Sinnvollen zu verbinden und im Rahmen der Aktionswoche Nachhaltigkeit die kleinen, liegengebliebenen Teilchen beim „Plogging“ aufzusammeln. Plogging ist die Verbindung aus Jogging und dem schwedischen „Plocka upp“ für Aufsammeln.

Zu zehnt wurde, ausgerüstet mit Müllbeuteln, Warnwesten, Handschuhen und Begleitrad, für zwei Stunden losgezogen, um die besondere sportliche Anstrengung des Laufens und Herunterbeugens zu zelebrieren. Wenn auch Bauhof und Stadtreinigung bereits dafür sorgten, dass wenig große Müllbestandteile zu finden waren, wurden doch insgesamt drei halbvoll gefüllte Beutel mit insgesamt circa 15 Kilogramm Abfällen aufgelesen.

Und da das am Dienstag abgelaufene Stück am Allachbach lange nicht das einzige ist, in dem Verpackungsreste und Kunststoff-Stückchen zu finden sind, wird überlegt, eine solche Plogging-Runde in Zukunft vielleicht regelmäßig zu veranstalten. So lange das nicht der Fall ist, kann ja jeder schnell und langsam gehende Spaziergänger mitmachen und einfach unterwegs den Müll einsammeln, der einem am Wegesrand auffällt. Unterstützt wurden die Läufer bei ihrer Plogging-Runde von Bauhof, Stadtreinigung und vom Zweckverbund für Abfallwirtschaft (ZAW).

Quelle: Straubinger Tagblatt, 08.06.2018