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Zwei Schülerinnen und sechs Schüler nahmen am Science Camp 2018 teil. Im Hintergrund die Ehrengäste und Organisatoren bei der Projektpräsentation. (Bild: Straubinger Tagblatt)

Ab­schluss­prä­sen­ta­tio­nen des 1. Scien­ce Camps am Lug­gy vor­ge­stellt

Wie spannend Biologie, Chemie oder Physik sein können, durften sechs Schüler und zwei Schülerinnen aus vier Schulen wie dem Veit-Höser-Gymnasium in Bogen, der Jakob-Sandtner-Realschule, dem Gymnasium der Ursulinen-Schulstiftung und des Ludwigsgymnasiums in Experimenten und Forschungen am TUM Campus in den vergangenen drei Tagen im 1. Science Camp 2018 erfahren.

Schulleiterin Ricarda Krawczak begrüßte Schüler und Gäste bei der Vorstellung der Ergebnisse im Ludwigsgymnasium. Neben einigen Eltern waren auch die stellvertretende Landrätin Barbara Unger, seitens der Stadt der CSU-Fraktionsvorsitzende Peter Mittermeier und von der MINT-Region Carolin Riepl gekommen. Den TUM Campus Straubing vertrat Friedrich Münch. Ricarda Krawczak sah im Science Camp ein spannendes Projekt und hätte liebend gerne auch selber teilgenommen.

Dr. Harald Dobler und Doris Hornfeck vom Ludwigsgymnasium hielten die Fäden in der Hand und kümmerten sich um das Organisatorische. An den Schülern lag es sodann, über das Projekt zu berichten. Zuvor gab es noch kurze Grußworte von Barbara Unger und Peter Mittermeier.

„Die Kooperation mit dem TUM Campus ist ein großartiger Gewinn für uns. Wir haben die Spitzenforschung hier in Straubing ja buchstäblich vor der Haustüre. So haben beim Science Camp Schüler, die sich besonders für die Naturwissenschaften interessieren, vor Ort die Möglichkeit, in modernen Forschungslaboren zu arbeiten“, meinte Dr. Harald Dobler im Vorfeld zu dem Projekt. Zwei Schüler vom Veit-Höser-Gymnsium eröffneten den Reigen der Abschlusspräsentation. Am Montag ging es los mit einem Einblick und einer Einführung in die Thematk „Nachwachsende Rohstoffe“ anhand einer Führung durch die Ausstellung im TFZ „Von der Pflanze zur Nutzung“ mit Christian Schröter. Interessant sei der Besuch der Trocknungsanlage von Gäuboden Kräuter gewesen so die beiden Schüler.

Die Schüler der Knabenrealschule stiegen zum Thema „Cola – Einfärbung mit Polyamid und Nachweis von Zucker“ mit in die Präsentation der Ergebnisse ein. Die Cola wurde zur farblosen Flüssigkeit. Die beiden Mädels vom Ursulinen-Gymnasium probierten den Koffeinnachweis in Cola und Fanta (kein Koffein) und die Aufteilung in die einzelnen Bestandteile der Limonaden.

Den Abschluss machten zwei Schüler des Ludwigsgymnasiums, die mit viel Wissen und in aller Ausführlichkeit über den Otto-Motor und die nicht-newtonschen Fluide sehr technisch und sehr gut vortrugen. Viele Flüssigkeiten, die es teilweise in jedem Haushalt gibt, sind kein newtonsches Fluid. Die einfachsten Rezepte bestehen aus Wasser und Stärke. Und mit diesen beiden nicht giftigen Zutaten machten die Schüler tollste Experimente, die auch in einem kleinen Film festgehalten wurden. Ferner wurde noch der Otto-Motor in seine Bestandteile zerlegt und verbal erklärt. Motivation und Ehrgeiz haben alle Teilnehmer beim Science Camp gezeigt. Landkreis und Stadt werden sich auch weiterhin in der MINT-Region um beste Rahmenbedingungen bemühen, so Unger und Mittermeier unisono. „Es hat uns unglaublich viel Spaß gemacht“ so der Tenor der teilnehmenden Schüler.

Quelle: Straubinger Tagblatt, 26.06.2018